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Grasiger Grat der Nagelfluhkette mit schräg gestellten Nagelfluh-Felsrippen, Blick vom Rindalphorn zum Hochgrat, im Hintergrund die Allgäuer Alpen

Nagelfluhkette: die Gratwanderung vom Hochgrat zum Mittag

Acht Gipfel an einem Tag: vom Hochgrat bei Oberstaufen über den Grat der Nagelfluhkette bis zum Mittag über Immenstadt – und von der Talstation zu Fuß zurück in unsere Wohnungen.

Nagelfluhkette auf einen Blick

Westlich von Immenstadt zieht sich ein langer, schmaler Bergrücken bis hinüber nach Oberstaufen: die Nagelfluhkette. Ihr höchster Punkt ist der Hochgrat mit 1.834 Metern, zugleich der höchste Gipfel der Allgäuer Voralpen. Dazwischen reihen sich Rindalphorn, Gündleskopf, Buralpkopf, Sederer Stuiben, Stuiben und Steineberg, bis der Grat am Mittag über Immenstadt endet.

Ihren Namen hat die Kette vom Gestein. Nagelfluh ist verbackener Flusskies, vor 20 bis 28 Millionen Jahren von Urflüssen aus den entstehenden Alpen geschwemmt und später schräg aufgestellt. Die runden Kiesel stehen wie Nagelköpfe aus dem Fels, im Allgäu sagt man auch Herrgottsbeton dazu. Seit 2008 schützt der Naturpark Nagelfluhkette die Landschaft, der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen Bayern und Vorarlberg.

Die Überschreitung vom Hochgrat zum Mittag gehört zu den bekanntesten Gratwanderungen im Allgäu. Mit der Hochgratbahn geht es hinauf, mit der Mittagbahn hinunter nach Immenstadt – und von der Talstation sind Sie zu Fuß in unseren Ferienwohnungen.

Höchster Punkt
Hochgrat, 1.834 Meter
Gratwanderung
Hochgrat – Mittag, rund 14 km, etwa 7 Stunden
Anspruch
schwer: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig
Bergbahnen
Hochgratbahn Steibis (Bergstation 1.708 m), Mittagbahn Immenstadt
Von unseren Wohnungen
Hochgratbahn ab Immenstadt in rund 30 Autominuten

Was Sie an der Nagelfluhkette erwartet

Acht Gipfel auf einem Grat

Von der Bergstation der Hochgratbahn ist der Hochgrat in 20 bis 30 Minuten erreicht. Dann geht es nach Osten über Rindalphorn, Gündleskopf, Buralpkopf, Sederer Stuiben, Stuiben und Steineberg bis zum Mittag. Rund 1.000 Höhenmeter hinauf und 1.300 hinunter, auf markierten Pfaden mit zwei seilversicherten Stellen und einer langen Leiter am Steineberg, die sich umgehen lässt.

Der Hochgrat

Der höchste Gipfel der Kette ist zugleich der mit der weitesten Sicht: über den Bodensee bis in die Schweiz, zu den Vorarlberger und Lechtaler Alpen und an klaren Tagen bis zur Zugspitze. Knapp unterhalb der Bergstation liegt das Staufner Haus des Alpenvereins auf 1.634 Metern.

Hochgratbahn in Steibis

Die Kabinenbahn fährt seit 1973 von Steibis im Weißachtal bei Oberstaufen auf 1.708 Meter. Wer die ganze Überschreitung nicht gehen möchte, hat auch von hier aus schöne Ziele: den Gipfelweg zum Hochgrat, einen Panorama-Rundweg von gut zwei Stunden oder das Rindalphorn.

Naturpark mit Seltenheiten

Auf den Grasflanken der Nagelfluhkette wächst die Stein-Nelke, die es in Deutschland nur hier gibt. Mit etwas Glück sehen Sie Steinadler über dem Grat kreisen, im Sommer fliegt der Apollofalter. Mehr über den Naturpark erfahren Sie im Naturparkzentrum in Bühl am Alpsee.

So kommen Sie zur Nagelfluhkette

Von unseren Wohnungen in Immenstadt

Am bequemsten ohne Auto: mit dem Zug in rund einer Viertelstunde nach Oberstaufen, vom Bahnhofsvorplatz mit dem Bus 95 bis direkt an die Talstation der Hochgratbahn. Nach der Wanderung bringt Sie die Mittagbahn zurück an den Ortsrand von Immenstadt. Mit dem Auto sind Sie in rund 30 Minuten in Steibis.

Von Blaichach und Sonthofen

Mit dem Auto über Immenstadt und Oberstaufen nach Steibis: aus Blaichach in rund 35, aus Sonthofen in etwa 40 Minuten. Oder mit dem Zug über Immenstadt nach Oberstaufen und weiter mit dem Bus 95 – dann steigen Sie am Ende in Immenstadt einfach wieder in den Zug.

Parken

An der Talstation der Hochgratbahn in Steibis gibt es einen großen, kostenpflichtigen Parkplatz. Für die Überschreitung lohnt sich das Auto kaum: Es steht am Ende auf der falschen Seite der Kette. Mit Zug und Bus 95 sind Sie flexibler.

Beste Zeit

Für die Gratwanderung Juni bis Oktober, der Grat sollte schneefrei sein. Die Hochgratbahn fährt im Sommer von Mai bis Anfang November, nach einer Revisionspause im April; im Winter ab Ende Dezember für Tourengeher, Freerider und Schneeschuhwanderer. Im Herbst ist die Fernsicht über den Bodensee am klarsten.

Unsere Tipps für die Nagelfluhkette

Was wir unseren Gästen mitgeben, wenn sie fragen.

  • Die Überschreitung von West nach Ost gehen, vom Hochgrat zum Mittag: So sparen Sie Höhenmeter und landen am Ende direkt in Immenstadt.
  • Unterwegs gibt es keine Einkehr. Genug Wasser, Brotzeit und eine Wechseljacke gehören in den Rucksack, Stöcke helfen bei den steilen Abstiegen.
  • Früh mit der ersten Bahn hinauf und die letzte Talfahrt der Mittagbahn im Blick behalten, bei sieben Stunden Gehzeit wird es sonst knapp.
  • Wer es kürzer mag, bleibt am Hochgrat: Gipfel, Rindalphorn und zurück zur Bahn sind ein schöner halber Tag.

Ferienwohnungen in der Nähe

Tagsüber an der Nagelfluhkette, abends zurück in Ihre eigene Wohnung. Online gebucht, provisionsfrei, mit Self-Check-in rund um die Uhr – und bis 30 Tage vor Anreise kostenlos stornierbar.

Alle Wohnungen am nächstgelegenen Ort finden Sie unter Ferienwohnung Immenstadt. Passend dazu: Ferienwohnung in Immenstadt · Ferienwohnung in Oberstaufen · Wanderurlaub im Allgäu

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Häufige Fragen zur Nagelfluhkette

Vom Hochgrat bis zum Mittag rechnen Sie mit etwa sieben Stunden reiner Gehzeit für rund 14 Kilometer. Dabei geht es gut 1.000 Höhenmeter hinauf und etwa 1.300 hinunter, über acht Gipfel.

Ihr Zuhause für Ausflüge zur Nagelfluhkette

Den Zugangscode bekommen Sie vor der Anreise aufs Handy, Sie reisen an, wann es Ihnen passt – und wenn unterwegs etwas ist, sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.

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